iqw65gn6e7de.tango-akademie.de. gv-rqnjcepcpcljcj.dv.googlehosted.com
                                                                                                                                          
                        

Tango-Lifestyle


Interview mit Monika Sommer – Mode die tanzt

 

Wie kamst Du auf das Label „Mode die tanzt“?

Als ich begann, mir zu meiner eigenen Kollektion Gedanken zu machen, entwickelte sich sehr schnell die Vorstellung, dass sich meine Kleidung gemäß der Bewegungen einer Tänzerin selber bewegen soll. Persönlich genoss ich es als Tänzerin zu spüren, dass meine Mode mir quasi ein „Feedback“ zu meinen Bewegungen gab. Da war es ein kleiner Schritt zum Slogan „Mode die tanzt“. Dabei verzichte ich auf das Komma, das eigentlich in diesem Relativsatz richtig wäre, um die Bedeutung der Formulierung noch vielschichtiger zu machen. 


An wen richtet sich Deine Mode?

Begonnen habe ich mit dem Entwurf von Mode für Frauen, die es lieben, individuell elegant und komfortabel gekleidet zu sein. Dabei war es mir besonders wichtig, dass auch Frauen mit „mehr Figur“ bei mir fündig werden. Neben dem Angebot in kleinen und sehr kleinen Größen war mir mit der Zeit die geringe Farbauswahl aufgefallen. Mit den Modellen meiner Kollektion möchte ich durch neue Materialien, Muster und Farben den Trägerinnen zu mehr Aufmerksamkeit verhelfen.
Mittlerweile gehören auch Tänzer zu meinen Kunden. Herrenhosen in klassischen und ausgefallenen Schnitten und Materialkombinationen, immer individuell als Einzelstück entworfen, sind Teile meiner Kollektion. 


Verwendest Du besondere Stoffe?

Die Materialien müssen den Ansprüchen genügen, die ich an ein Modell stelle. Ein Rock soll schwingen. Also verwende ich weiche Stoffe aus Seide, Viskose und Synthetik. Gerne verarbeite ich dabei auch transparente Materialien, die dann z.T. unterlegt werden, um das Stück blickdicht zu machen.
Besonders wichtig sind mir Muster und Prints, wodurch die Stücke oft sehr viel auffallender sind, als unifarbene Kleidungsstücke. Glücksfälle sind es, wenn ich Stoffe finde, die es ermöglichen ein Kleidungsstück von vorne und hinten unterschiedlich erscheinen zu lassen. So kommt Spannung auf und es entstehen Überraschungsmomente in der Bewegung. 


Hast Du ein Meisterstück?

In einige Stoffe verliebe ich mich ganz besonders und denke dann oft darüber nach, ob ich das fertige Modell nicht doch für mich behalten soll. Aber auch mein Schrankvolumen ist begrenzt. Also trenne ich mich von dem guten Stück und freue mich riesig, wenn ich „meinem“ Modell an einer Tänzerin irgendwo wieder begegne. 


Was berührt Dich?

Erfreulich oft bekomme ich Mails von Kundinnen und Kunden, die mir berichten, wie gut es ihnen in meinen Modellen ergeht. Wenn dann erzählt wird, dass die Trägerinnen auffallend viele Komplimente wegen ihres Outfits bekommen oder die Vermutung geäußert wird, dass ich in meine Modelle heimlich einen Zauber einnähe, weil sie auf einmal viel mehr zum Tanzen kommen, dann freut mich das riesig. Sehr berührend ist auch, dass oft Männern meine Modelle so gut gefallen, dass sie für ihre Partnerinnen manches Stück auswählen und selber den Tanz im neuen Glanz genießen. 

     

Unterricht - der Blick in den Spiegel


Heute: Interview mit Heidrun. Seit einem Jahr Schülerin bei der Tango Akademie


Was assoziierst Du mit Tango?

Mit Tango verbinde ich Leidenschaft, Geben und Nehmen, Nähe

 

Warum lernst Du bei der Tango Akademie?

Ich lerne bei der Tango Akademie, weil der Unterricht ausgesprochen professionell betreut wird von Marcella und Ralf.  Beide achten sehr auf die richtige Körperhaltung, Details werden immer wieder geübt. Außerdem liebe ich die ungezwungene Atmosphäre in der Akademie.

 

Unser Unterricht basiert auf dem Themen- und Baukastenprinzip. Wie bewertest Du das?

Mir gefällt dieses System gut, weil ich mich mit einem Thema über einen längeren Zeitraum intensiv auseinander setzen kann. Es ist wie mit einem Musikstück. Ich lerne dieses auch erst mit dem häufigen Hören kennen – achte auf Nuancen, die ich am Anfang überhörte. Das Themen- und Baukastenprinzip ist aus diesem Grunde für mich genau richtig.

 

Hat der Tango Dich verändert?

Ich spüre mich mehr, lasse mich von meinem Partner führen, was anfangs schwierig war und finde, dass der Tango bei Marcella und Ralf einer Körper- und Bewegungstherapie gleicht – nur eben mit viel Spaß.



Aus dem Nähkästchen geplaudert ...


Heute:

Interview mit Elena und Wolfgang. Seit einem Jahr Schüler bei der Tango Akademie


Was assoziiert Ihr mit Tango?

Eine Art der Körperkommunikation und Beherrschung, welche einmalig und für alle Lebensbereiche inspirierend und bereichernd ist. Darüber hinaus die Möglichkeit, sich kreativ und leidenschaftlich im Tanz auszudrücken und sich als Paar auf eine neue Weise kennenzulernen.


Warum lernt Ihr bei der Tango Akademie?

Der Unterricht bei der Tango Akademie legt viel Wert auf die Grundlagen und erklärt dabei sehr individuell, auf den einzelnen Schüler zugeschnitten, die Techniken. Dadurch erhält man bereits nach kurzer Zeit ein enormes Potential an Ausdrucksmöglichkeiten und das Tanzenlernen wird zum spielerischen Erlebnis. Außerdem gibt es wechselnde Themenschwerpunkte und das Konzept der 10er Karte erlaubt eine flexible Teilnahme an den Kursen.


Unser Unterricht basiert auf dem Themen- und Baukastenprinzip. Wie bewertet Ihr das?

Durch das Themen- und Baukastenprinzip kann man sich jederzeit die Elemente raussuchen, welche zum aktuellen Entwicklungsstand die richtigen sind. Dadurch macht das Lernen großen Spaß und man erhält bereits nach kurzer Zeit ein großes Repertoire an Bausteinen, die man kreativ kombinieren kann.


Hat der Tango Euch verändert?

Der Tango hat uns als Paar eine zusätzliche Form der intimen Begegnung eröffnet, mit der wir gemeinsam wachsen und uns besser kennenlernen können, gemeinsame Erfolge erleben und genießen können und Momente der wortlosen Kommunikation und Vertrautheit teilen können.



Interview mit Mis Amores - Tangoschuhe


Was fasziniert Dich an Tangoschuhen?

Tangoschuhe sind besonders faszinierend, da jedes Modell einzeln von Hand als Unikat angefertigt wird. Neben dieser besonderen Art der Herstellung und den feinen Materialien ist es zudem etwas ganz besonderes, wenn eine Tänzerin oder ein Tänzer auf die Suche nach dem neuen Paar Tangoschuhe geht. Denn jeder Schuh und jeder Schuh ist anders. Genauso wie es keine zwei Paar gleichen Füße gibt, gibt es auch keine zwei Paar gleichen Tangoschuhe…

 

Warum verkaufst Du Tangoschuhe?

Weil es mir Freude macht, Tangotänzerinnen und –tänzer mit ihrem neuen Paar Tanzschuhe glücklich zu machen. Vor allem, wenn sie einige Zeit später wieder zu mir kommen, um ein weiteres Paar zu finden, da sie mit dem ersten so zufrieden sind.

 

Dein witzigstes Verkaufserlebnis?

Besonders in Erinnerung geblieben ist mir dieses Erlebnis: Einer Dame brach beim Tanzen auf einer Milonga direkt vor meinem Ausstellungstisch der Absatz Ihres aktuellen Tanzschuhs ab … der Herr, mit dem sie tanzte, forderte sie sogleich auf, einen neuen anzuprobieren… wie es das Schicksal wollte, passte das anprobierte Paar auf Anhieb… wurde gekauft und das Paar tanzte mit dem nächsten Tango im neuen Schuhpaar weiter…

  

Wie fühlt es sich an, in der eigenen Schuhmarke zu tanzen?

Sehr gut, denn ich muss bei der Schuhwahl keine Kompromisse eingehen. Anprobieren kann ich viele aktuelle Modelle und mir Materialien und Farben, wie alle meine Kundinnen, selbst zusammenstellen. Einfach perfekt… Außerdem kenne ich es nicht anders, da ich von Beginn an meine eigenen Schuhe habe.

 

Deine Philosophie?

Sei zufrieden mit dem, was Du hast, genieße den Tag, aber mache immer das Beste aus jeder Möglichkeit, die sich Dir bietet.



Interview mit MalenaTango - Tangoschuhe aus Leidenschaft


1) Was hat Dich bewogen, Tangoschuhe zu verkaufen?


Die Idee dazu entstand, nachdem ich 2009 zum dritten Mal in Buenos Aires war und dort immer wieder die wunderschönen Schuhe bestaunt habe, die die Damen (und auch Herren) dort beim Tango tragen. Ich war in einigen Tangoschuh-Läden und habe mir gedacht, diese wunderschönen Stücke müsste man auch nach Deutschland bringen.


2) Was liegt Dir besonders am Herzen?


Meine Kunden sollen sich in den Schuhen rundum wohl fühlen, das heißt natürlich in erster Linie, dass die Schuhe bequem sein müssen, stabil, gut gepolstert und selbstverständlich auch eine schöne Optik haben, denn ein bisschen Glamour gehört für mich beim Tango einfach dazu.


3) Was inspiriert Dich?


Die Milongas in Istanbul sind für mich immer wieder ein Erlebnis, aber auch in Italien – dort gehört es ganz selbstverständlich dazu, dass man sich elegant kleidet, auch das Ambiente ist dort meist entsprechend edel gestaltet.


4) Dein größter Erfolg?


Es ist immer wieder wunderbar, wenn eine Kundin, die anfangs sehr skeptisch war – „ich trage normal nie Schuhe mit Absätzen“ - später wieder zu mir kommt und sagt, die Schuhe seien so wunderbar und sie habe gleich die ganze Nacht damit getanzt.


5) Deine Vision?


Ich würde gern erreichen, dass in die deutschen Milongas etwas mehr Glanz einzieht – auch in Buenos Aires ist es selbstverständlich, dass man sich für den Tango herausputzt. Die älteren Leute z.B., die nachmittags in der Confiteria Ideal tanzen, kommen alle in Anzug, bzw. Kleid und Schuhen mit hohen Absätzen, geschminkt und fein gekleidet – das ist dort keine Frage des Alters, sondern eine Selbstverständlichkeit. Ich finde, ein bisschen mehr Eleganz würde der deutschen Tangoszene auch nicht schaden und mit einem gut passenden, eleganten Schuh bewegt man sich gleich ganz anders. Wenn dann noch ein schönes, fließendes Kleid hinzukommt, ist das ein ganz anderes Gefühl als in Hosen und Sneakers. Vielleicht können wir mit unseren Schuhen ein kleines bisschen dazu beitragen.